GadriaLab - Überwachungsstelle am Gadriabach
Das Einzugsgebiet des Gadriabaches
Der Gadriabach befindet sich in der Provinz Bozen im Gemeindegebiet von Laas und Schlanders; sein Einzugsgebiet hat eine Fläche von 6,3 km2 und erstreckt sich über eine Höhe von 1394 m bis 2945 m über dem Meeresspiegel. Die Hänge sind mit durchschnittlichen Neigungen von 79,1 % ziemlich steil. Auf einer Meereshöhe von 1400 m fließt der Strimmbach, der ein Einzugsgebiet von 8,3 km2 entwässert, in den Gadriabach.
Der Gadriabach ist seit jeher für seine häufigen Murgänge bekannt (in den letzten Jahrzehnten durchschnittlich einer pro Jahr), die im Laufe der Zeit den großen Laaser Schwemmkegel gebildet haben. Am häufigsten treten Murgänge im Juli und August auf. Durch die beträchtliche hydrogeologische Aktivität und sehr gute Erreichbarkeit ist dieses Gewässer besonders geeignet für die Überwachung hydrogeologischer Prozesse.
Das Überwachungssystem
Das Überwachungssystem wurde von der Agentur für Bevölkerungsschutz (Landeswarnzentrum und Funktionsbereich Wildbachverbauung) in Zusammenarbeit mit der Freien Universität Bozen und dem Institut IRPI des CNR (Nationaler Forschungsrat).
Die Anlage ist derzeit wie folgt aufgebaut:
- "Campo base" am Zusammenfluss von Gadriabach und Strimmbach in der Nähe des Speicherbeckens mit einem Container, der den Server für die Datenerfassung, -speicherung, -visualisierung und -übertragung beherbergt, Hydrometrische Stationen mit Radartechnik und Videokameras mit kontinuierlicher Aufzeichnung;
- "Campo avanzato": mit Niederschlags- und hydrometrischen Stationen mit Radartechnik;
- Peripheriestationen mit zusätzlichen Niederschlagsmessstationen.
Oberes Einzugsgebiet des Gadriabach
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Letzte Aktualisierung: 11/07/2025











