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Wie liest man die Gefahrenzonenkarte

Dekorative Grafik

Die Gefahrenzonenkarte zeigt mit unterschiedlichen Schraffuren die Zonen der drei berücksichtigten Arten von hydrogeologischen Gefahren an, während für die Kennzeichnung der Gefahrenstufen verschiedene Farben verwendet werden:

  • rot: Zonen mit sehr hoher Gefahr (H4)
  • blau: Zonen mit hoher Gefahr (H3)
  • gelb: Zonen mit mittlerer Gefahr (H2)
  • grau: zeigt untersuchte Zonen an, die zum Zeitpunkt der Ausarbeitung des GZP keine Gefahrenstufen H4-H3-H2 aufweisen.

Die nicht farblich gekennzeichnete Bereiche wurden nicht bewertet.

Intensität-Frequenz Matrix für die Ermittlung der Gefahrenstufen.
Intensität-Frequenz Matrix für die Ermittlung der Gefahrenstufen.

Die Gefahrenbeurteilung folgt der in den Richtlinien enthaltenen Methodik. Im Allgemeinen hängt die Gefahrenstufe von der Intensität und der Häufigkeit (oder Wahrscheinlichkeit) des Auftretens eines Phänomens ab.

Bei jeder Gefahr hängt die Intensität von verschiedenen Merkmalen ab, so zum Beispiel von der Wassertiefe, der Geschwindigkeit, dem Druck usw. Die Häufigkeit oder Wahrscheinlichkeit des Auftretens kann durch die Wiederkehrzeit ausgedrückt werden, die die durchschnittliche Zeit zwischen zwei Ereignissen gleicher Intensität angibt.

Der Gefahrenstufe wird durch Matrizen bestimmt, welche die Intensität und die Häufigkeit des Ereignisses kombinieren.

Sehr seltene Phänomene (mit einer Wiederkehrzeit von mehr als 300 Jahren) gelten als Restgefahr (H1) und werden nicht in der Gefahrenkarte dargestellt.