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Risikoanalyse

Die fortschreitende Kartierung der hydrogeologischen Gefährdung, welche mit den Gefahrenzonenplänen (GZP) realisiert wird, ermöglicht die Durchführung von Risikoanalysen. Dafür werden Informationen über die Gefährdung durch Wassergefahren, Massenbewegungen und Lawinen mit Informationen über das Schadenspotential verknüpft. 

Diese Analysen, basierend auf den bestehenden Gefahrenzonenplänen, vermitteln ein allgemeines Bild des hydrogeologischen Risikos in der Provinz. 

Die Analyse zeigt, dass Wassergefahren vor Massenbewegungen und Lawinen das größte Risiko für Bewohner und Gebäude in Gefahrenzonen darstellen. 

Dies hängt damit zusammen, dass die meisten Siedlungen im Talboden oder auf Schwemmkegeln gelegen sind. Letztere entstanden im Laufe der Geschichte durch eine Reihe von Überschwemmungen und Murgängen. Das Risiko durch Massenbewegungen konzentriert sich auf den Übergangsbereich zwischen Talboden und Hängen. Es ist unter anderem für Straßeninfrastrukturen von Bedeutung. 

Der angegebene Prozentsatz (%) bezieht sich auf die Gemeinden mit genehmigtem Gefahrenzonenplan.

Letzte Aktualisierung: 15/12/2025